Buch Rezension

Rezi: „In From the Cold“ von Meg Adams

In From the Cold von Meg Adams

Contemporary
MEG ADAMS
In From the Cold
Samhain

Während eines Fluges nach Wyoming, kümmert sich Claire Iverson um die kleine Suzie Driscoll, die dringend auf die Toilette muss und ihren Daddy nicht wecken mag. Die zwei freunden sich an, doch ihr Vater Drake ist zuerst skeptisch wegen der jungen Frau, die zu glauben scheint, er vernachlässige sein Kind. Kurz darauf stellt sich heraus, dass Claire die Nanny für Suzie und die kleine Yvette Lofton sein wird, während deren Eltern auf einer geschäftlichen Konferenz sind. Yvettes Mutter Sharon hat es auf den geschiedenen Drake abgesehen und setzt alle Hebel in Bewegung, ihre langjährige Bekanntschaft zu intensivieren. Der hält jedoch nichts von ihrem eiskalten Verhalten und fühlt sich stattdessen mehr und mehr zu Claire hingezogen. Die will sich jedoch nicht auf eine Beziehung einlassen, zu schlimm sind ihre vorigen Erfahrungen. Yvette und Suzie haben aber ihre ganz eigenen Pläne für ein Weihnachtsfest in Wyoming. Da geschieht etwas Furchtbares.

Meg Adams nimmt ihre Leser in ihrem angenehm modern erzählten Kurzroman mit in eine wahre Winterwunderlandschaft. Dort werden die Nanny und ihre zwei Schützlinge sofort ins Herz geschlossen, aber auch der begehrte alleinerziehende Vater kann punkten. Trotz ihres schlechten Starts kommen sich Drake und Claire, die mitsamt ihren Hintergründen gut ausgearbeitet sind, schnell näher. Doch vor ihrem Happy End müssen sie sich noch einigen Hindernissen stellen. Für Claire bedeutet das sowohl die Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen, als auch ihr verletztes Herz zu öffnen, damit es richtig zwischen ihr und Drake funken kann. Letztlich läuft es dann zwar etwas zu glatt, Weihnachten, Schnee und eine einsame Hütte sind aber trotzdem gute Voraussetzungen für eine schöne Liebesgeschichte, die neben Romantik auch Tragik und Spannung zu bieten hat. 

Zuerst erschienen in der LoveLetter-Ausgabe #113/November 2015.