Film Rezension

Filmrezi: “Für immer Adaline”

Für immer Adaline

Adaline Bowman (Blake Lively) hat schon vieles überstanden. So zieht sie nach dem frühen Tod ihres Mannes ihre Tochter alleine groß. Im Winter 1935 stirbt sie beinahe bei einem Autounfall, als sie von der glatten Straße abkommt und ihr Wagen in einen See rutscht. Wie durch ein Wunder wird ihr Herz durch einen Blitzschlag unter Wasser aber wieder zum Schlagen gebracht. Doch das Ereignis bleibt nicht ohne Folgen. Von nun an altert ihr Körper nicht mehr. Zunächst kann sie ihren Zustand überspielen, doch irgendwann gerät sie in das Visier geheimer Behörden. Mit knapper Not kann Adaline entkommen und beginnt alle paar Jahre ein neues Leben, unter anderem Namen und in einer anderen Stadt, um ja nicht aufzufallen. Doch mit der Zeit fällt es ihr immer schwerer, stets alle Brücken abbrechen und auch ihre inzwischen betagte Tochter zurücklassen zu müssen, die als einzige ihr Geheimnis kennt. Kurz vor ihrem Abschied von San Francisco lernt sie auf einer Silvesterparty den jungen Philanthropen Ellis Jones (Michiel Huisman) kennen. Als er ihr hartnäckig den Hof macht, verliebt sie sich in ihn, auch wenn ihr bewusst ist, dass sie auch bei ihm nicht wird bleiben können. Als er sie zur Feier des Hochzeitstags seiner Eltern (Harrison Ford und Kathy Baker) mitnimmt, wird Adaline unverhofft mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

In Für immer Adaline (The Age of Adaline) vereint sich ein melancholisches Märchen mit einer gefühlvollen Liebesgeschichte. Neben der Romantik, der zeitlosen Eleganz und dem Drama überzeugt der Film auch mit seiner Botschaft, dass man die Vergänglichkeit zu schätzen wissen sollte. Am 20. November erscheint die wunderschöne Lovestory mit Tiefgang auf DVD.

Zuerst erschienen in der LoveLetter-Ausgabe #113/November 2015.

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