Film Rezension

Filmrezi: „DUFF“

DUFF

Mit ihren zwei besten Freundinnen hat sich Bianca Piper (Mae Whitman) immer sehr wohl gefühlt. Dann aber erfährt sie, dass die meisten anderen Kids auf der Highschool sie als DUFF betrachten, und das bedeutet nichts anderes als „Designated Ugly Fat Friend“. Ausgerechnet Mädchenschwarm und Supersportler Wesley Rush (Robbie Amell), der neben ihr wohnt und in den angesagten Kreisen der Schule verkehrt, erklärt seiner ehemaligen Kinderfreundin, dass Jungs sich nur für sie interessieren, um über sie an ihre langbeinigen und hübschen Freundinnen zu kommen. Bianca ist tief verletzt, weil sie glaubt, diese würden sich nur mit ihr abgeben, um neben ihr noch mehr strahlen zu können. Die Hoffnung, dass sie jetzt noch den süßen, verträumten Toby auf sich aufmerksam machen könnte, begräbt sie mit ihrer langjährigen Freundschaft zu den Mädels gleich mit. Eine Weile lässt sie sich völlig gehen, doch dann fasst sie den Entschluss, sich Nachhilfe in Sachen Flirten zu holen. Dafür ist niemand besser geeignet als Wes, dem sie im Gegenzug anbietet, bei der Verbesserung seiner Noten zu helfen, damit er nicht aus dem Sportkader fliegt. Der Plan scheint aufzugehen, nur kommen sich die kleine graue Maus und der durchtrainierte Footballheld dabei ziemlich nahe – was nicht jedem gefällt.

Selbst wer längst aus dem Teenager-Alter heraus ist, wird sich mit DUFF – Hast du keine, bist Du eine! (The Duff) großartig amüsieren. Die Verfilmung des Jugendromans von Kody Keplinger, die am 20.11. auf DVD veröffentlicht wird, versprüht jede Menge Charme und noch viel mehr Humor. Da kommt man aus dem Seufzen und Schmunzeln gar nicht mehr raus.

Zuerst erschienen in der LoveLetter-Ausgabe #113/November 2015.