10 Fragen Interview

10 Fragen an … Lynsay Sands

1. Was war Ihr Lieblingsbuch als Kind?

Die einzigen Kinderbücher, an die ich mich noch gut erinnern kann, sind die Nancy-Drew-Krimis von Carolyn Keene. Ich fand es klasse, dass eine weibliche Detektivin die Fälle löste.

2. Was ist zurzeit gerade Ihr Lieblingsbuch?

Wenn ich mich für eins entscheiden müsste, dann wäre das wohl „Morgengrauen“ (Tick Tock) von Dean Koontz. Das ist der erste Horrorroman, der mich auch zum Lachen gebracht hat.

3. Welches Buch verschenken Sie gerne?

Ich verschenke oft „Ein Vampir und Gentleman“ (The Accidental Vampire), den siebten Band meiner „Argeneau“-Serie. Er ist wegen des Humors einer meiner liebsten.

4. Welches Buch lesen Sie gerade?

Zum ersten Mal habe ich gerade weder einen historischen noch einen meiner Vampirromane abzugeben, und so nutze ich diese Pause, indem ich wie verrückt lese. Ich habe mehrere Horrorbücher gelesen, die Jack-Daniels-Thriller von J.A. Konrath, die „Skinwalker“-Serie von Faith Hunter, Jennifer Esteps „Elemental Assassin“-Serie und bin momentan an Kristen Painters „Nocturne Falls“-Serie dran.

5. Welches Buch wollten Sie immer schon lesen, sind aber noch nicht dazu gekommen?

Keines … wenn ich eins lesen möchte, tu ich es auch.

Ich mag starke Männer, aber es könnte sein, dass ich sie anders definiere als andere Leser. Es bedeutet nicht nur, dass jemand stark und tough ist, sondern dass er auch keine Angst hat, manchmal seine empfindsamen Seiten zu zeigen.

6. Welches Buch hätten Sie gerne selbst geschrieben?

Oh, da gibt es einige Bücher, die ich beim Lesen so toll fand, dass ich mir tatsächlich gewünscht habe, ich hätte sie geschrieben. Leider kann ich mich im Moment nicht mehr an die Titel erinnern. Ich habe seitdem so viele Bücher gelesen, und mein Namensgedächtnis ist leider miserabel. Tut mir leid.

7. Welches Buch hätte es verdient, ein Bestseller zu werden?

Da gibt es mehrere, die meiner Meinung nach auf die Bestsellerlisten gehört hätten. Zu allererst fällt mir da Molly Harpers „Jane Jameson“-Serie ein, außerdem die „Nicki Styx“-Bücher von Terri Garey sowie „Staked“ und „Revamped“, die ersten beiden Bände aus der „Void City“-Serie von J.F. Lewis.
Das sind tolle Geschichten, in die ich völlig abtauchen kann. Vermutlich liegt das an der Kombination aus den jeweiligen Schreibstilen und den temporeichen und fesselnden Plots. Man wird förmlich in die Geschichten hineingezogen und kann den Alltag hinter sich lassen. Wenn ich in einem guten Buch versinke, sind Sorgen, Stress und Ärger vergessen.

8. Wer ist Ihr Lieblingsheld?

Ich mag starke Männer, aber es könnte sein, dass ich sie anders definiere als andere Leser. Es bedeutet nicht nur, dass jemand stark und tough ist, sondern dass er auch keine Angst hat, manchmal seine empfindsamen Seiten zu zeigen. In meinen Romanen ist Lucian so ein Mann. In „Ein Vampir für gewisse Stunden“ (Bite Me If You Can), dem sechsten Band der „Argeneau“-Serie, zeigt er sich stark, wenn es darauf ankommt, aber sanft bei denen, die er liebt.

9. Wer ist Ihre Lieblingsheldin?

Ich mag auch starke Frauen, und die gibt es inzwischen reichlich in Romanen. Das ist eine sehr willkommene Entwicklung. Einige der Serien, die ich bereits erwähnt habe, haben solche starken Heldinnen. Von meinen eigenen Figuren ist Marguerite meine Favoritin, die, nachdem sie lange eine der aktivsten Nebenfiguren war, im neunten „Argeneau“-Band „Vampire sind die beste Medizin“ (Vampire Interrupted) ihr Happy End bekommen hat.

10. Welche Bücher sind Ihre heimliche Leidenschaft?

Ich habe keine heimlichen Leseleidenschaften. Ich lese querbeet durch alle Genres, von Liebesromanen bis hin zu Horror, und habe überhaupt kein schlechtes Gewissen dabei.

www.lynsaysands.net

Übersetzung von Indie Translations.
Zuerst erschienen in der LoveLetter-Ausgabe #112/Oktober 2015.

Cover: MIRA Taschenbuch


Unsere Rezension zu In den Armen des Ritters.

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Lynsay Sands

Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor "in allen Lebenslagen hilft". Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große internationale Durchbruch.