Home Abo/Shop Händler Heftarchiv Blog Rezensionen Autoren Links Über Uns/Kontakt


Liebe völlig ausgeschlossen
Hill, Melissa

Tara Harrington ist erfolgreich und lebt mit Glenn zusammen. Das Chaos bricht in ihr Leben, als ihre Schwester Emma verkündet, dass sie schwanger ist und den Namen des Vaters nicht preisgeben will. Da Tara immer öfter Streit mit Glenn hat, beschleicht sie ein schrecklicher Verdacht. Auch ihre beste Freundin Liz MacGrath hat Grund zur Sorge: Ihr Mann Eric war einst mit Emma zusammen und nun treffen sich die beiden heimlich. Als Eric sich immer weiter von seiner Frau zurückzieht, scheint der Fall klar zu sein. Im Ägyptenurlaub lernt Tara die PR-Beraterin Natalie Webb kennen und hilft ihr dabei, den Mann ihrer Träume zu finden. Bei einem persönlichen Treffen mit dem Prachtexemplar stellt sie fest, dass er der Mann ist, der ihr einst das Herz brach und an dem sie immer noch hängt.

Der Irin Melissa Hill gelingt es mühelos, das Flair der grünen Insel lebendig werden zu lassen. Jedoch sind ihr leider die Charaktere etwas missglückt, denn diese wirken starr und sie haben keinen Raum, sich zu entfalten. So hat Emma als missratene Schwester bis zum Ende kein Einsehen, und diese fehlende Entwicklung führt zu einem plumpen Handlungsstrang. Obwohl das Geschehen mit einigen Überraschungen bestückt ist, wirkt es dennoch stark vorhersehbar und langweilig. Die Offenbarung um Tara und Glenn im letzten Drittel des Romans wirft die bisherige Leseerfahrung so stark durcheinander, dass es kaum verzeihlich ist. Erfreulich aber ist die absolut gelungene Geschichte um Liz und Eric. Hier wäre mehr Spielraum wünschenswert gewesen. „Liebe völlig ausgeschlossen“ bietet eine solide erzählte Geschichte bis zu einer überraschenden Wendung, die den Lesespaß von da an erheblich beeinträchtigt.



LoveLetterMag @ Facebook LoveLetterMag @ Twitter LoveLetterMag @ MySpace LoveLetterMag @ Youtube LoveLetterMag Feed