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Ich will dich, ich krieg dich
Robertsen, Hedda H.

Alba ist 19 Jahre alt und arbeitet in einer Buchhandlung in Oslo, wo sie eines Tages einen geheimnisvollen älteren Dänen kennenlernt und sich sofort in ihn verliebt. Der Mann kommt täglich in Albas Laden, um sich eine Zeitung zu kaufen, und die junge Frau beginnt, ihn Mads Mikkelsen zu nennen, nach dem berühmten dänischen Schauspieler. Albas Gedanken kreisen von nun an immer um diesen Mann. Obwohl sie sich nicht traut, ihn anzusprechen, malt sie sich Begegnungen und erotische Abenteuer mit ihm aus. Das reale Leben entgleitet Alba zunehmend und sie verliert sich in ihrer Traumwelt, die sich bald nicht mehr von der Realität unterscheiden lässt.

Die Norwegerin Hedda H. Robertsen legt mit „Ich will dich, ich krieg dich“ ihr Debüt mit einer außergewöhnlichen Romanidee vor. Doch leider ist außer guten Ideen nicht viel mehr vorhanden. Das Buch ist eine Ansammlung von Gedanken, Szenen und Träumen, die es kaum möglich machen, der Handlung zu folgen. Die aneinander gereihten Fragmente überbieten sich dabei zudem an Banalität. Tatsächlich hätte der nicht mal 200 Seiten starke Roman noch um viele Szenen gekürzt werden können und der inhaltsleeren Geschichte hätte es trotzdem keinen Abbruch getan. Selbst Albas erotische Phantasien sind einfallslos und wenig anregend.



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