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Frisch verlobt
Mallery, Susan

Männer hat Nicole Keyes satt. Ihren Ex hatte sie doch tatsächlich mit ihrer jüngeren Schwester im Bett erwischt. Kein Wunder, dass sie übel gelaunt ist und ein Ventil zum Abreagieren braucht. Da kommt ihr ein Teenager, der in ihrer Bäckerei Doughnuts stehlen will, gerade recht. Statt der gerufenen Polizei taucht allerdings Eric „Hawk“ Hawkins, der Footballtrainer des Jungen, in ihrem Laden auf und bringt sie dazu, von einer Anzeige abzusehen. Stattdessen darf Raoul seine Strafe abarbeiten. Hawk setzt fortan alles daran, sich bei Nicole einzuschmeicheln, was sie, ohne es zu wollen, genießt. Schließlich willigt sie sogar in eine Affäre ein. Dafür muss Hawk so tun, als hätten sie etwas Festes, damit Nicole nicht länger von anderen genervt wird, wieder eine Beziehung einzugehen. Doch irgendwann hätte sie wirklich gerne mehr mit dem Witwer, der seine Frau nicht vergessen kann.

Im ersten Band der „Bakery Sisters“-Trilogie war Nicole nicht immer eine Sympathiefigur. In „Frisch verlobt“ kann Susan Mallery diesen schlechten Eindruck von ihr jedoch widerlegen. Die Autorin zeigt auf, warum die Heldin des zweiten Teils sich mitunter so ruppig benimmt. Im Grunde ist Nicole wie ein Igel, der seine Stacheln eher zum eigenen Schutz ausfährt als um anderen zu schaden. Ihr gutes Herz, das sie tunlichst verbirgt, um nicht noch mehr verletzt zu werden, erkennt Hawk auf Anhieb. Und das bewirkt, dass es leicht fällt, sie nun ebenfalls zu mögen. Trotz der enormen Anziehungskraft fallen sich Nicole und Hawk nicht überstürzt in die Arme. Erst lässt sie ihn noch herrlich schmoren. Die Sturköpfigkeit der beiden führt zu so manchem Drama, das rosarote Happy End ist aber immer in Sicht.



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