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Tote Paten küssen besser
Daniels, Casey

Pepper Martin wuchs im Luxus auf. Ihr Vater, ein reicher Schönheitschirurg, konnte seiner Familie alles bieten und alle Wünsche erfüllen. Doch dann wird er des Betrugs überführt und landet im Knast. Von nun an ist Schluss mit lustig in Peppers High-Society-Leben. Zu allem Übel wird sie auch noch von ihrem Verlobten verlassen, der sich lieber nach ertragreicheren Verbindungen umsieht. Pepper, die außer ihrem Abschluss in Kunstgeschichte nichts vorweisen kann, nimmt schließlich einen Job als Fremdenführerin auf einem historischen Friedhof an. Womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass die Toten anfangen zu reden und dabei ihr Leben ganz schön durcheinander wirbeln …

„Tote Paten küssen besser“ ist Casey Daniels’ erster Band um ihre Heldin Pepper Martin. Die macht ihrem Namen alle Ehre und führt mit ordentlich Pfeffer im Hintern durch eine schräge Geschichte voller merkwürdiger Figuren. Sie ist eine herrlich unverblümte Person, die es nicht schafft, einmal für fünf Minuten ihre Klappe zu halten. Allerdings beginnt die quirlige Pepper irgendwann zu nerven, und leider versucht die Autorin auch zu krampfhaft die Handlung witzig zu gestalten. Die amateurhafte Detektivarbeit der Protagonistin ist zwar für einige Lacher gut, gleitet allerdings manchmal in übertriebenen Slapstick hinab. Peppers Liebesleben birgt jedoch einige Überraschungen, und auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel der liebenswerte Geist des Gangsterbosses Gus Scarpetti, zeigen das Potential der Serie und lassen trotz der anderen Schwächen neugierig auf weitere Bände hoffen.



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