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LoveLetter Februar 2007 (Ausgabe 23)

Liebe Liebesromanleserinnen,

die Februar-Ausgabe ist verschickt.

In dieser Ausgabe:

Kleinstadtleben und Testosteron auf dem Eis
Interview mit Rachel Gibson

Erotik, Politik und ein sexy Huhn
Im Gespräch mit Robin Schone

Wahre Liebe: Verabredung am Valentinstag
von Liz Fielding

Gute und schlechte Valentinstage
von Deirdre Martin

Unwiderstehliche Helden: Der Rake
von Diane Gaston

Gute Bösewichte
Im Gespräch mit Karen Rose

Schicksal, Wünsche und Aberglaube
Interview mit Victoria Alexander

Neue Talente: Shannon K. Butcher

Gena Showalter über „The Nymph King“

Autorengalerie: Janet Evanovich

Und zahlreiche Seiten gefüllt mit Rezensionen unter anderem zu:

Sandra Brown: Weißglut
Meg Cabot: Darf’s ein bisschen mehr sein?
Tracy Cooper-Posey: Die schöne Rächerin
Lois Greiman: Ausziehen!
Karen Rose: Count to Ten

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr LoveLetter-Team

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Kim Harrison: Blutspur


Paranormal
KIM HARRISON
Blutspur
Dead Witch Walking
Heyne, TB, 13 EUR

Nach einer weltweiten Seuche (ausgelöst durch eine Tomate) sind die magischen Wesen unserer Welt aus ihrem Schattendasein getreten. Vampire, Kobolde, Untote, Hexen und vieles mehr sind nun den Menschen ebenbürtig und machen teilweise die Straßen unsicher. Rachel Morgan lebt als Hexe und Kopfgeldjägerin in Cincinatti. Dort arbeitet sie bei der Inderland Security, die sich darum kümmert, kriminelle magische Wesen zur Strecke zu bringen. Rachel liebt ihren Job, aber ihre Firma macht ihr zunehmend Ärger. Ihr Chef kann sie nicht leiden und gibt ihr nur die schlechtesten Aufträge, so dass Rachel schließlich einen großen Schritt wagt. Sie steigt bei der I.S. aus und eröffnet mit ihrer Freundin, der Vampirin Ivy, und dem Pixie Jenks eine eigene Agentur. Doch ihr ehemaliger Chef hat noch eine Rechnung mit ihr zu begleichen und hetzt ihr ein Tötungskommando auf den Hals. Rachel muss einen Weg finden, ihr Leben und das ihrer Freunde zu retten …

Im ersten Band ihrer Serie um die Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan bietet Kim Harrison einen explosiven Mix. Dabei sind ihr besonders die verletzliche, aber taffe Heldin Rachel, die etwas undurchsichtige Vampirin Ivy und der vorlaute, aber liebenswerte Pixie Jenks gelungen. Die drei durch ihre Abenteuer zu begleiten, ist ein actionreicher Spaß, der für jeden Fan von paranormalen Romanen ein Muss ist. Der eigentliche Kriminalfall ist noch ein wenig dürftig, ist aber in diesem ersten Band der Serie ohnehin zweitrangig. Man ist viel zu sehr mit den abwechslungsreichen Figuren und der spannenden Welt beschäftigt. So ist dieser kleine Kritikpunkt zu verschmerzen. Zart besaitet sollte man nicht sein, wenn man zu diesem Buch greift, denn Rachel gerät im Laufe des Buches in so manch brenzlige und auch blutige Situation. Romantische Momente wird es wohl erst in den nächsten Bänden geben. Derweil lässt es Kim Harrison mit ein paar angedeuteten Gefühlen bewenden.

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Jahresvorschau 2007 der LoveLetter-Redaktion

Vorfreude:

Brenda Joyce: Nie wieder sollst du lieben
Im Frühjahr erscheint Band 8 der Francesca-Cahill-Reihe bei MIRA. Ich kann es kaum abwarten zu erfahren, wie es mit Fran und ihren Liebsten weitergeht und in welche Kriminalfälle sie wieder verwickelt wird. (TD)

J. R. Ward: Lover Revealed
Diese Serie beweist, dass es trotz der Schwemme an paranormalen Romanen dieser Tage immer noch Autoren gibt, die einen mit Originalität und Qualität überzeugen und vor allem fesseln können. (AHR)

Sophie Kinsella: Prada, Pumps und Babypuder
Ich liebe Becky, und sie mit Kind und Kegel bewaffnet zu erleben, wird sicherlich ein höllischer Spaß werden. (StS)

Besonders freue ich mich auf die Fortsetzung der Simply-Reihe von Mary Balogh. Es erscheinen gleich zwei Bände, und beide haben Heldenpaare, die einem schon aus vorherigen Büchern bekannt sind. (BL)

Neugierde:

Gespannt bin ich auf einen neuen Verlag. Fredebold & Fischer startet sein Programm im Januar und könnte sich im Laufe des Jahres für Liebesromanleser als interessant erweisen. (TD)

Chris Marie Green: Night Rising
Dies ist der erste paranormale Liebesroman der bereits vielfach veröffentlichten Silhouette/CORA Autorin Crystal Green und gleichzeitig der Beginn einer interessant klingenden Trilogie. (AHR)

Jocelyn Kelly: Die Lady mit der Lanze
Kämpfende Kriegerinnen aus einem Kloster – ein etwas gewöhnungsbedürftiger Mix, wie mir scheint. Auf diesen ungewöhnlichen Auftakt von Jocelyn Kellys Mittelalter-Serie bin ich jedenfalls sehr gespannt. (StS)

Neugierig bin ich auf das Buch von Sophia Nash, mit dem sie zu Avon gegangen ist. Ihre traditionellen Regencys waren eine wahre Freude, schienen aber immer zu kurz. Man darf gespannt sein, was sie nun im längeren Format zu bieten hat. (BL)

Verzicht:

Es geschieht selten, dass ich einen Autor schnell von meiner Liste streiche. Aber Lydia Joyce konnte mich mit „Maskerade der Herzen“ so gar nicht überzeugen, weder was die Geschichte selbst noch den Schreibstil angeht. (TD)

Mit ihren letzten Büchern konnte Linda Howard bei mir keine Begeisterung mehr auslösen. Da das neueste Buch von ihr wieder ein Blair-Mallory-Roman ist, ist sie leider erstmal von meiner „Kauf-ich-automatisch-Liste“ gestrichen. (AHR)

Meistens gebe ich einer Autorin eine zweite Chance, aber bei Nora Darius mache ich eine Ausnahme. Einmal ist einmal zuviel! Ansonsten werde ich um das Chick-Lit-Genre einen großen Bogen machen, wenn der Klappentext nicht etwas wirklich Neues verspricht. (StS)

Kinley MacGregors „ Die schottische Braut“ und „In den Armen des Highlanders“ zählen noch immer zu meinen Lieblingen. Doch ihre letzten Bücher haben mich alle enttäuscht. Deshalb werde ich dieses Jahr auf ihre Neuerscheinungen verzichten. (BL)

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LoveLetter Januar 2007 (Ausgabe 22)

Liebe Liebesromanleserinnen,

die Januar-Ausgabe ist verschickt.

In dieser Ausgabe:

Schreiben spart den Psychiater
Interview mit Kerstin Gier

Magie & Chaos in New York
von Shanna Swendson

Unwiderstehliche Helden: Der Römer
von Michelle Styles

Romantic Suspense – Made in Germany
Im Gespräch mit Michelle Raven

fredeboldundfischer
Interview mit den Machern des neuen Verlags

Wahre Liebe: Mit Sinn für Humor
von Victoria Alexander

Von der Adria ins Allgäu
von Brigitte Brunner

Und 10 Seiten gefüllt mit Rezensionen unter anderem zu:

Jennifer Blake: Gefechte der Leidenschaft
Sarah-Kate Lynch: Auch Engel lieben Pasta
Kinley MacGregor: Nacht über den Highlands
Tasmina Perry: Daddy’s Girls
Catherine Anderson: Sun Kissed

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr LoveLetter-Team

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Tamara McKinley: Das Lied des Regenpfeifers (Audio)

Mainstream/Historical
TAMARA MCKINLEY
Das Lied des Regenpfeifers
Lübbe Audio, gekürzte Lesung, 4 CDs (ca. 277 Minuten)
ca. 22,90 EUR

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg kehrt die gebürtige Australierin Olivia Hamilton auf den fünften Kontinent zurück. Sie war als Kind mit ihrer Mutter Eva in deren Heimatland England übergesiedelt. Nach Evas Tod möchte Olivia ihrer sehr viel älteren Schwester Irene einige testamentarisch hinterlassene Erinnerungsstücke überbringen und versuchen, die Kluft, die immer zwischen ihnen bestanden hat, zu überwinden. Doch Irene zeigt sich unerbittlich und unversöhnlich. Trost findet Olivia bei ihrem Jugendfreund Giles, der sie auf dieser schwierigen Reise begleitet. Giles, der schon immer verborgene Gefühle für Olivia empfand, spürt, dass ihr noch einiges mehr auf dem Herzen liegt. In ihrem Hotel lernt die Heimkehrerin die gleichaltrige Maggie kennen. Die Frauen schließen schnell Freundschaft und beginnen allmählich den Menschen, denen sie vertrauen, ihre von Geheimnissen gefüllte Vergangenheit zu offenbaren.

Jahrelanges Schweigen hat die Charaktere in „Das Lied des Regenpfeifers“ geprägt. Überraschende Enthüllungen wirbeln ihr Leben komplett durcheinander. Langsam und schmerzvoll gehen die Entdeckungen in mehreren miteinander verschlungenen Handlungssträngen vonstatten. Ohne miteinander zu konkurrieren formen sie das Gesamtbild eines aufwühlenden Familiendramas, das erst am etwas zu dramatisch ausgefallenen Ende vollständig entschlüsselt ist. Die Schicksale der Frauen stehen klar im Mittelpunkt. Aber auch für die Romantik und einen berührenden Antrag bleibt etwas Platz. Joseline Gassen erzählt die Geschichte sehr warmherzig, in den passenden Momenten drückt ihre Stimme aber auch die nötige Entrüstung und Verblüffung ob der Geschehnisse aus. Die zwei oder drei Unsicherheiten bei der Lesung sind nur bei gespitzten Ohren zu vernehmen. Die Hörbücher zu Tamara McKinleys Romanen sind immer eine Empfehlung wert. (TD)

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LoveLetter Dezember 2006 (Ausgabe 21)

Liebe Liebesromanleserinnen,

die Dezember-Ausgabe ist verschickt.

In dieser Ausgabe:

Weihnachtsgeschichten
von Mona Vara, Marjorie M. Liu, Linda Lael Miller und Sandra Schwab

Weihnachtsbrunch
von Lynsay Sands

Jahresrückblick der LoveLetter-Redaktion

Durch die Blume gesagt
von Zoe Archer

RADIOROPA
Da machen wir große Ohren

Wahre Liebe: der perfekte Gefährte
von Eloisa James

Christine Feehan im Gespräch

Neue Talente: P. J. Alderman

Drei Fragen: Jill Shalvis

Und 17 Seiten gefüllt mit über 50 Rezensionen unter anderem zu:

Celeste Bradley: Die schöne Rächerin
Connie Brockway: Verführung im Klostergarten
Sharon Krum: Das Ding mit Jane Spring
Roisin McAuley: Nur dein Herz kennt die Wahrheit
Linda Lael Miller: Entflammte Herzen

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr LoveLetter-Team

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Interview mit Elizabeth English alias Elizabeth Minogue

Bitte erzählen Sie uns über sich selbst.
Ich lebe mit meinem Mann, unserem Sohn und verschiedenen Haustieren in einer Kleinstadt außerhalb von Philadelphia. Am Tag arbeite ich als technische Texterin und Lektorin in einer kleinen Beratungsfirma, und in meiner Freizeit gehe ich am liebsten campen oder mache Musik (Blech- bzw. Blockflöte und Banjo).

Wie war das, als Sie Ihren ersten Liebesroman lasen?
Mein allererster Liebesroman war ein alter Nackenbeißer, der an die Wand geklatscht wurde, ehe ich ihn zu Ende gelesen hatte. Meine nächste Erfahrung mit Liebesromanen war erst viele Jahre später, als Miranda Jarrett in der örtlichen Bücherei eine Lesung hatte. Sie war so lustig und charmant, dass ich auf dem Weg nach draußen eines ihrer Bücher mitnahm (wenn mich nicht alles täuscht, war es „Cranberry Point“). Da bemerkte ich, wie sehr sich Liebesromane inzwischen verändert hatten. Die Heldin war kein Fußabtreter mehr, sondern klug. Der Held war ein netter Typ, kein dominanter Macho! Das Buch war gut geschrieben, und ich hatte so viel Spaß damit, dass ich mehr von ihren Büchern auslieh. Dann probierte ich auch andere Liebesromanautorinnen aus, und stellte fest, dass das Genre unglaublich vielseitig geworden war und es viele talentierte Autoren und Autorinnen gab.

Wer sind heute Ihre liebsten Liebesromanautoren, und was lesen Sie gerade?
Obwohl (oder vielleicht auch gerade weil) ich selbst über ziemlich angstgetriebene Heldinnen schreibe, lese ich gerne heitere Liebesromane. Jayne Ann Krentz (vor allem ihre älteren Bücher) und Eloisa James gefallen mir besonders gut. Im Augenblick lese ich gerade Linda Howards Die Doppelgängerin und genieße es sehr.

Welche anderen Genres/Autoren lesen Sie gerne, und wie beeinflussen sie Ihre Arbeit?
Ich liebe historische Romane, besonders Norah Lofts, die vermutlich meine absolute Lieblingsautorin ist. Sie vermittelt mir immer ein Gefühl für die Zeit, über die sie gerade schreibt, und ich werde nie müde, immer wieder ihre Bücher zu lesen (vor allem „Wie weit bis Bethlehem?“, „Die Konkubine“, and „Der Lautenspieler“), um herauszufinden, wie sie das schafft. Ich mag Susan Howatchs schöne Sprache und seufze neidisch über ihre vielschichtigen Charaktere. Ellen Kuschners Fantasy ist die reine Freude – sie weiß, wie man Magie wahrlich magisch macht. Patrick O’Brians Seefahrergeschichten stehen auf meinem Lieblingsautorenregal zusammen mit ein paar Dick-Francis-Krimis – seine Helden sind so wunderbar anständige Männer. Und dank meines Sohnes bin ich ein Riesenfan von Cornelia Funke und J.K. Rowling.

Was ist der Grund für Ihr Interesse an Schottland, und was veranlasste Sie dazu, Ihren ersten Liebesroman In den Händen des Feindes zu schreiben?
Das ist leicht zu beantworten. Es war eine schottische Band namens Old Blind Dogs. Ein Freund gab mir zwei CDs von ihnen („New Tricks“ und „Close to the Bone“), und als ich ihre Balladen hörte, beflügelte das meine Fantasie. Da wusste ich, dass die Geschichte, die mir im Kopf herumspukte, an der Grenze zwischen England und Schottland spielen musste und dass die Grundidee von Grenzen (zwischen Männern und Frauen, Freunden und Feinden, Leben und Tod) wichtig für die Handlung war, die ich erzählen wollte.

Sind Sie bei der Recherche für Ihr Buch über irgendetwas Überraschendes gestolpert?
Historisch? Nein, nicht wirklich. Außer vielleicht, dass Schottlands Geschichte noch blutiger und turbulenter war, als ich es mir vorgestellt hatte. Und dass die Grenzgebiete unglaublich schön sind, was mir vorher nicht klar war. Das Überraschendste beim Schreiben war aber die Erfahrung, wie es ist, wenn eine Nebenfigur plötzlich zum Leben erwacht und versucht, die Geschichte an sich zu reißen. Das war Alistair, der Pflegebruder des Helden, der eigentlich der Bösewicht des Romans sein sollte. Anfänglich war seine Rolle reichlich klein. Aber er war so ein 08/15-Bösewicht, dass ich beschloss, etwas auszuprobieren, was ich auf einem Schreib-Workshop gelernt hatte, um zu sehen, ob ich ihm nicht etwas Tiefe verleihen könnte. Die Übung war ein sogenanntes Charakterinterview. Ich kam mir reichlich albern vor, als ich mich hinsetzte, und die erste Frage tippte: „Was willst du?“ Nun, eine Stunde später hatte Alistair mich davon überzeugt, dass er gute Gründe dafür hatte (wenigstens seiner Meinung nach), den Helden nicht zu mögen. Er wurde vom Bösewicht zum Gegenspieler, der dem Roman eine ganz neue Dimension hinzufügte und eine eigene Geschichte für sich verlangte.

Warum haben Sie sich entschieden, unter so vielen verschiedenen Namen zu schreiben?
Die Borderland-Trilogie („In den Händen des Feindes“, „Herrscher meiner Träume“, „The Linnet“) habe ich unter meinem Ehenamen Elizabeth English geschrieben. Als mein nächster Roman „Der Prinz und die Rose“ sich als Fantasy entpuppte, wollte mein Verleger den Genrewechsel auch äußerlich kenntlich machen, so dass er unter meinem Mädchennamen Elizabeth Minogue veröffentlich wurde. Dann wurde ich eingeladen, eine Geschichte zu einer Serie um die Ritter der Tafelrunde beizusteuern, in der die Bücher zwar von verschiedenen Autoren geschrieben werden, aber unter dem Namen „Gwen Rowley“ erscheinen.
Ich weiß, dass ständig den Namen zu wechseln kein Weg ist, sich eine Fangemeinde zu erwerben. Andererseits wollten sie, dass ich eine Geschichte über Lanzelot schreibe. Und dann eine über Gawain! Ich habe lange nachgedacht, aber letztendlich kam ich zu dem Entschluss, dass nicht der Name auf dem Cover entscheidend ist, sondern was im Buch steht. Im Grunde geht es nur um die Geschichten, und ich konnte die Chance nicht ausschlagen, etwas von mir den Legenden um Lanzelot und Gawain hinzuzufügen. Lanzelots Roman erschien in den USA diesen September, und Gawains wird im September 2007 veröffentlicht.

Haben Sie eine Website, auf der Ihre Leser Sie erreichen können? Nein, habe ich nicht (ich weiß, ich weiß, ich bin hoffnungslos altmodisch). Aber ich liebe es, von Lesern zu hören! Man kann mir unter P.O. Box 539, Kimberton, PA 19442, USA, schreiben.

Was bedeutet es für Sie, auf Deutsch veröffentlicht zu werden?
Es ist unglaublich aufregend, sich vorzustellen, dass meine Geschichte bis in ein fremdes Land gelangt ist – und in eine andere Sprache übersetzt wurde! Meine Nichte war zum Austausch in Hamburg und spricht die Sprache fließend, und sowohl mein Neffe, als auch mein Sohn lernen Deutsch in der Schule. Florian, der Hauptcharakter in „Der Prinz und die Rose“, ist nach einem deutschen Austauschstudenten benannt, der eine Weile bei meiner Schwester lebte, so dass ich besonders froh bin, dass es ausgerechnet diese Geschichte über den Atlantik geschafft hat.

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LoveLetter November 2006 (Ausgabe 20)

Liebe Liebesromanleserinnen,

die November-Ausgabe ist verschickt.

In dieser Ausgabe:

Gefährliche Liebschaften mit Happy End
Im Gespräch mit Julia Ross

Die Messe „nachlesen“
Frankfurter Buchmesse 2006

Lieben und Lachen jetzt auch mit deutschen Autorinnen
Im Gespräch mit der zuständigen Lektorin Bettina Steinhage

Fremde Welten –fantastische Geschichten
MIRA setzt auf Qualität und neue deutsche Autoren

Wahre Liebe: undramatisch, aber wunderbar
von Anne Stuart

Vom Krankenbett auf die Bestsellerliste
Interview mit Suzanne Forster

Tee, Briefe und Liebesromane
Im Gespräch mit Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer

Erinsong – Das Geheimnis der Muse
von Diana Groe

The Raven Prince – Das Buch meines Herzens
von Elizabeth Hoyt

Romance VIP – Deutschlands Liebesromanleserin: Isolde Wehr

Und 12 Seiten gefüllt mit Rezensionen unter anderem zu:

Elizabeth English: In den Händen des Feindes
Kristin Hannah: Wer dem Glück vertraut
Susan Elizabeth Phillips: Mitternachtsspitzen
Sonia Singh: Liebesgrüße aus Bollywood
Anne Stuart: Cold As Ice

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr LoveLetter-Team

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Die Vampire von Keri Arthur

Name
Meine Vampire heißen einfach Vampire.

Entstehung
Meine Vampire entscheiden sich dazu, Vampire zu werden. Um ein Vampir zu werden, muss ein Mensch (oder ein nicht-menschliches Wesen) dreimal Blut mit einem Vampire teilen und beim dritten Mal eine spezielle Zeremonie durchführen. Dann wird er von seinem Vampirschöpfer getötet, der über ihn wacht, bis er wieder aufersteht und während der ersten Jahre sein Lehrer/Beschützer ist.

Kräfte
Vampirismus geht einher mit großer Schnelligkeit, Stärke, der Fähigkeit mit den Schatten zu verschmelzen, Infrarot-Sicht, Telepathie und Gedankenkontrolle. Die Stärke der letzteren Fähigkeiten hängt mit dem Alter des Vampirs zusammen – je älter sie sind, desto besser sind sie darin, Gedanken zu lesen oder zu kontrollieren. Außerdem behalten sie alle Fähigkeiten, die sie im Leben hatten. Ein Gestaltwandler oder Werwolf würde dies also auch im untoten Zustand noch sein.

Schwächen
Meine Vampire können mit einer Kugel getötet werden, aber nur wenn man ihnen das Gehirn wegschießt. Ansonsten sind die traditionellen Methoden von Holzpflock oder Sonnenlicht die besten Methoden sie zu töten. Obwohl ein Vampir, je älter er wird, immer größere Immunität gegen Sonnenlicht entwickelt, also wäre die beste Möglichkeit, ihn mit Sonnenlicht zu töten, ihn mit einem Pflock im Herzen der direkten Mittagssonne auszusetzen. Ein Holzpflock ins Herz tötet meine Vampire auf jeden Fall.

Traditioneller Vampirglaube
Ich benutze einige Aspekte des traditionellen Vampireglaubens. Bei mir gibt es zwei Arten von Vampiren: traditionelle Vampire, die Blut trinken, und energetische Vampire, die sich von Lebensenergie ernähren. Knoblauch oder Weihwasser haben keine Wirkung auf sie, und sie haben ein Spiegelbild. In einer meiner Serien erhalten die Vampire Verbrennungen durch Kreuze, die aus reinem Silber sind, aber sie können sich dagegen durch ständiges Aussetzen abhärten.
Sie können fließendes Wasser überqueren, aber sie können ohne persönliche Einladung keine privaten Räume betreten (öffentliche Gebäude wie Bücherein, Fast-Food-Restaurants etc. stellen aber kein Problem dar). Meine Vampire sind im Großen und Ganzen Geschöpfe der Nacht, und einige schlafen in Särgen (mehr um den menschlichen Erwartungen zu entsprechen, als weil sie es wirklich müssen). Sie können Getränke zu sich nehmen (Kaffee, Wein), aber kein Essen. Sie können Sex haben, aber sie sind unfruchtbar. Wenn ein Vampire von jemandem trinkt, ist das für das Opfer extrem lustvoll. So stellt das Vampir sicher, dass sich seine Mahlzeit nicht verabschiedet, bevor er satt ist. In einigen meiner Vampirromane, müssen die Vampire Heimaterde bei sich tragen (normalerweise in einem Armband).

Beruf(ung)
Meine Vampire erfüllen das ganze Spektrum von sehr gut bis absolut böse. Einige wollen die Menschen einfach nur töten, einige wollen sie beschützen, einigen sind sie völlig egal, solange sie sie nur in Ruhe lassen. In einigen meiner Bücher sind Vampire und andere nichtmenschliche Wesen ein bekannter Teil der menschlichen Gesellschaft, in anderen nicht.

Bücherliste

Riley-Jenson-Guardian-Serie (Werewolf/Vampire):
Full Moon Rising (Hardcover) (TB im Januar 07)
Kissing Sin (02/07)
Tempting Evil (03/07)
Dangerous Games (04/07)
Embraced by Darkness (07/07)
Nikki-and-Michael-Serie (Vampire):
Dancing with the Devil
Hearts in Darkness
Chasing the Shadows
Kiss the Night Goodbye

Mehr über Keri Arthur und ihre Bücher erfahren Sie unter www.keriarthur.com.

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Die Vampire von Teresa Medeiros

In der aktuellen Ausgabe des LoveLetters haben wir Ihnen eine Übersicht über die Vampire von verschiedenen Autorinnen präsentiert. Aber das waren natürlich noch lange nicht alle. Wirklich ALLE vorzustellen, wäre bei der Fülle des Angebots vermutlich auch gar nicht möglich. Aber da wir wissen, dass der Vampir noch immer zu den beliebtesten Helden von paranormalen Liebesromanen gehört, wollen wir den Oktober über hier im Blog noch ein paar weitere vorstellen und beginnen mit den Vampiren von Teresa Medeiros:

Name
Meine Vampire heißen einfach Vampire.

Entstehung
Meine Vampire entstehen, wenn ein Mensch von einem Vampir gebissen wird. Der Vampir kann sich entscheiden, ob er sein Opfer töten oder ihm im Moment des Todes im wahrsten Sinne des Wortes die Seele aussaugen will, was das Opfer dann ebenfalls in einen Vampir verwandelt. Je mehr Seelen ein Vampir sammelt, desto mächtiger wird er. Die einzige Möglichkeit, seine Seele und seine Sterblichkeit zurückzuerhalten, besteht darin, den Vampir, der einen erschaffen hat, zu töten und im Moment seiner Vernichtung die Seele zurückzusaugen.

Kräfte
Meine Vampire können sich in Fledermäuse verwandeln. Sie sind unsterblich. Sie sind sehr leise und können sich daher gut anschleichen. Sie sind stärker und können besser hören und sehen als Menschen. Sie können im Dunkeln sehen.

Schwächen
Meine Vampire können auf traditionelle Weise getötet werden: verbrennen, Holzpflock durch’s Herz, Enthauptung oder indem ihm all seine eingefangenen Seelen durch einen anderen Vampir ausgesaugt werden.

Traditioneller Vampirglaube
Meine Vampire müssen Blut trinken um zu überleben. Sie müssen ihre Opfer nicht unbedingt töten oder sie in Vampire verwandeln. Julian aus „Wenn der Wind dich ruft“ (April 2007) hat mehrere Jahre überlebt, indem er das Blut seiner willigen Geliebten getrunken hat.
Kruzifixe oder Weihwasser schaden ihnen. Sie können keine Kirchen betreten, weil sie keine eigene Seele mehr haben. Julian schläft gerne in einem Sarg, weil er von der Vampir-Mythologie fasziniert ist. Nicht der Tag an sich schadet meinen Vampiren sondern Sonnenlicht. An einem wolkigen oder verregneten Tag können sie draußen herumlaufen. Knoblauch ärgert sie nur wenig.

Beruf(ung)
Meine Regency-Vampire haben ihre Lager meist in oder nahe großen Städten wie London, Paris oder Rom, wo sie leicht viele Opfer finden. Sie haben ihre eigene dekadente Gesellschaft, aber sie bewegen sich frei unter den Menschen. Die meisten Menschen wissen nicht, dass es sie gibt, aber es gibt einige Jäger.

Bücherliste

Wenn die Nacht dich küsst
(After Midnight)
Wenn der Wind dich ruft (April 2007)
(The Vampire Who Loved Me)
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